Top 10 – Schlaflieder

Einschlafprobleme kennt vermutlich jeder, aber wenn es Kinder betrifft, dann ist es besonders schlimm für die Kleinen. Ich habe hier die gängigsten Kinder Schlaflieder zusammengetragen.

Haben Ihre Kinder auch Probleme beim Einschlafen? Dann sind sie hier genau richtig. Ich zeige Ihnen meine TOP 10 Schlaflieder für Kinder, mit diesen Kinderliedern wird das Einschlafen kinderleicht werden. Angefangen von Funkel, funkel, kleiner Stern bis hin zu Schlaf Kindlein schlaf, es ist bestimmt für jeden etwas dabei.

Top 10 – Schlaflieder für Kinder

  • Ade nun zur guten Nacht
  • Die Blümelein sie schlafen
  • Funkel, funkel, kleiner Stern
  • Guten Aben, gute Nacht
  • Guter Mond, du gehst so stille
  • Müde bin ich geh zur Ruh
  • Schlaf Kindlein schlaf
  • Schlafe mein Prinzchen schlaf ein
  • Still, still, still (weils’s Kindlein schlafen will)
  • Wer hat die schönsten Schäfchen

Weitere Informationen zu den Liedern, wie zum Beispiel Noten, oder den Text zum Ausdrucken, finden Sie unter dem jeweiligen Link.


Ade nun zur guten Nacht

Ade nun zur guten Nacht!
Jetzt wird der Schluß gemacht,
Dass ich muß scheiden.
Im Sommer wächst der Klee,
Im Winter schneit’s den Schnee,
Da komm ich wieder.

Es trauern Berg und Tal
Wo ich viel tausendmal
Bin drüber gegangen.
Das hat deine Schönheit gemacht,
Die hat mich zum Lieben gebracht
Mit großem Verlangen.

Das Brünnlein rinnt und rauscht
Wohl unterm Holderstrauch
Wo wir gesessen.
So manchen Glockenschlag
Da Herz bei Herzen lag
Das hast du vergessen.

Die Mädchen in der Welt
Sind falscher als das Geld
Mit ihren Lieben.
Ade nun zur guten Nacht
Jetzt wird der Schluß gemacht
Dass ich muß scheiden.


Die Blümlein sie schlafen

Die Blümelein sie schlafen.
Schon längst im Mondenschein.
Sie nicken mit den Köpfchen.
Auf ihren Stängelein.
Es rüttelt sich der Blütenbaum.
Er säuselt wie im Traum.
Schlafe, schlafe, schlafe.
Schlaf Du mein Kindelein.

Die Vögelein sie sangen.
So süß im Sonnenschein.
Sie sind zur Ruh gegangen.
In ihre Nestchen klein.
Das Heimchen in dem Ährengrund.
Es tut allein sich kund.
Schlafe, schlafe, schlafe.
Schlaf Du mein Kindelein.

Sandmännchen kommt geschlichen.
Und guckt durch’s Fensterlein.
Ob irgendwo ein Liebchen.
Nicht mag zu Bette sein.
Und wo er noch ein Kindchen fand.
Streut er ins Aug’ ihm Sand.
Schlafe, schlafe, schlafe.
Schlaf Du mein Kindelein.


Funkel, funkel, kleiner Stern

Funkel, funkel, kleiner Stern,
ach wie bist du mir so fern.
Wunderschön und unbekannt,
wie ein strahlend Diamant.
Funkel, funkel, kleiner Stern,
ach wie bist du mir so fern.

Funkel, funkel, kleiner Stern,
ach was haben wir dich gern.
Strahlend schön am Himmelszelt,
erleuchtest hell die ganze Welt.
Funkel, funkel, kleiner Stern,
ach was haben wir dich gern.


Guten Abend, gute Nacht

Guten Abend, gut Nacht, mit Rosen bedacht,
Mit Nägelein besteckt, schlupf unter die Deck.
Morgen früh, wenn Gott will, wirst Du wieder geweckt.
Morgen früh, wenn Gott will, wirst Du wieder geweckt.

Guten Abend, gut Nacht, von Englein bewacht,
Die zeigen im Traum Dir Christkindleins Baum.
Schlaf nun selig und süß, schau im Traum ‘s Paradies.
Schlaf nun selig und süß, schau im Traum ‘s Paradies.


Guter Mond, du gehst so stille

Guter Mond, du gehst so stille durch die Abendwolken hin.
Deines Schöpfers weiser Wille hieß auf jener Bahn dich zieh’n.
Leuchte freundlich jedem Müden in das stille Kämmerlein.
Und dein Schimmer gieße Frieden ins bedrängte Herz hinein.

Guter Mond, du wandelst leise an dem blauen Himmelszelt.
Wo dich Gott zu seinem Preise hat als Leuchte hingestellt.
Blicke traulich zu uns nieder durch die Nacht aufs Erdenrund.
Als ein treuer Menschenhüter tust du Gottes Liebe kund.

Guter Mond, so sanft und milde glänzest du im Sternenmeer.
Wallest in dem Lichtgefilde hehr und feierlich einher.
Menschentröster, Gottesbote, der auf Friedenswolken thront,
zu der schönsten Morgenröte führst du uns, o guter Mond!


Müde bin ich geh zur Ruh

Müde bin ich geh zur Ruh,
schließe meine Äuglein zu.
Vater laß die Augen dein
über meinem Bette sein.

Hab ich Unrecht heut getan,
sieh es, lieber Gott, nicht an!
Deine Gnad und Jesu Blut
machen allen Schaden gut.

Alle, die mir sind verwandt,
Gott, lass ruhn in deiner Hand.
Alle Menschen groß und klein,
sollen dir befohlen sein.

Kranken Herzen sende Ruh,
nasse Augen schließe zu;
lass den Mond am Himmel stehn
und die stille Welt besehn.


Schlaf Kindlein schlaf

Schlaf Kindlein schlaf.
Der Vater hüt die Schaf.
Die Mutter schüttelt’s Bäumelein,
Da fällt herab ein Träumelein.
Schlaf Kindlein schlaf.

Schlaf Kindlein schlaf.
Am Himmel ziehn die Schaf.
Die Sternlein sind die Lämmerlein.
Der Mond, der ist das Schäferlein.
Schlaf Kindlein schlaf.

Schlaf Kindlein schlaf.
So schenk ich dir ein Schaf
Mit einer goldnen Schelle fein.
Das soll dein Spielgeselle sein.
Schlaf Kindlein schlaf.


Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein

Schlafe, mein Prinzchen, es ruhn Schäfchen und Vögelchen nun,
Garten und Wiese verstummt, auch nicht ein Bienchen mehr summt.
Luna mit silbernem Schein gucket zum Fenster herein.
Schlafe beim silbernen Schein! Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein, schlaf ein, schlaf ein!

Auch in dem Schlosse schon liegt alles in Schlummer gewiegt;
Reget kein Mäuschen sich mehr, Keller und Küche sind leer.
Nur in der Zofe Gemach tönet ein schmelzendes Ach.
Was für ein Ach mag das sein? Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein, schlaf ein, schlaf ein!

Wer ist beglückter als du? Nichts als Vergnügen und Ruh!
Spielwerk und Zucker vollauf und noch Karossen im Lauf:
Alles besorgt und bereit, dass nur mein Prinzchen nicht schreit.
Was wird da künftig erst sein! Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein, schlaf ein, schlaf ein!


Still, still, still (weil’s Kindlein schlafen will)

Still, still, still, weil’s Kindlein schlafen will.
Die Englein tun schön jubilieren,
bei dem Kripplein musizieren.
Still, still, still, weil’s Kindlein schlafen will.

Schlaf, schlaf, schlaf, mein liebes Kindlein, schlaf.
Maria tut es niedersingen,
ihre große Lieb‘ darbringen.
Schlaf, schlaf, schlaf, mein liebes Kindlein, schlaf.


Wer hat die schönsten Schäfchen

Wer hat die schönsten Schäfchen? Die hat der goldne Mond,
Der hinter unsern Bäumen am Himmel droben wohnt.

Er kommt am späten Abend, wenn alles schlafen will,
Hervor aus seinem Hause, am Himmel leis und still.

Dort weidet er die Schäfchen auf seiner blauen Flur.
Denn all die weißen Sterne sind seine Schäfchen nur.

Sie tun sich nichts zuleide; hat eins das andre gern,
Und Schwestern sind und Brüder da oben Stern an Stern.

Und soll ich dir eins bringen, so darfst du niemals schrein,
Musst freundlich wie die Schäfchen und wie die Schäfer sein.

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